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Lesen, lesen, lesen - Der Literaturgesprächskreis der Stadtbücherei am Dienstag

Lesen Sie gerne, doch es fehlt Ihnen das Gespräch über das Buch?
Der Literaturgesprächskreis bietet Gelegenheit zum Austausch von Leseerfahrungen und Gedanken, zur Diskussion und Auseinandersetzung mit dem Gelesenen. Literarische Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Interessiert?   
Schauen Sie doch einfach mal vorbei, wir freuen uns über neue Teilnehmer.
Bei jedem Treffen steht ein anderes Buch im Mittelpunkt des Abends.
Leitung: Dorothee Heitkamp-Gieseler M.A.
Stadtbücherei 1. OG, 20.00 Uhr ; Teilnahmegebühr 4,- €
 

2018 im Focus: Europa. Begeben Sie sich mit auf die Reise – 11 Literarische Werke aus Europa wollen entdeckt und gelesen werden.


11.12.2018: Jane Gardam: Ein untadeliger Mann (England)

 

22.01.2019 Anna Mitgutsch: Die Annäherung

Theo spürt, dass er am Ende seines Lebens angekommen ist. Er ist alt und nun, nach einem Schwächeanfall, auch noch pflegebedürftig. In Gedanken zieht er Bilanz, trauert um seine früh verstorbene erste Frau, erinnert sich an nie mehr wiedergutzumachende Versäumnisse und verliert dabei seine Tochter Frieda und seine jetzige Frau Berta aus dem Blick. Erst die junge ukrainische Pflegerin Ludmila versteht es, sein Herz zu erreichen, sie kommt ihm so nah, wie Frieda es nie war. Und obwohl für Frieda diese Nähe unbegreiflich und schmerzlich ist, erfüllt sie, als Ludmila in ihre Heimat zurückkehrt, den Wunsch des Vaters, sie zurückzubringen. Doch Friedas Reise wird auch zu einer Spurensuche in die Vergangenheit...

 

19.02.2019 Carl Zuckmayer: Die Fastnachtsbeichte

Es gab nämlich damals noch, in manchen Städten am Rhein, eine alte Einrichtung, welche 'die Fastnachtsbeichte' hieß - die aber nur im Dom, nicht in anderen Pfarrkirchen gehört wurde. Sie sollte wohl solchen, die es in diesen Tagen zu arg getrieben hatten, die Gelegenheit zu einer sofortigen Erleichterung und Reinigung ihres Gewissens bieten, bevor der Alltag sie wieder mit anderen Sorgen belastete."
Carl Zuckmayers berühmte Erzählung über Liebe, Schuld, Verstrickung und des Menschen Suche nach Barmherzigkeit gehört zu den bedeutendsten Werken des Autors.

 

16.04.2019 Andreas Maier: Das Haus

Am Beginn dieses Lebens ist Herbst, und Enten schwimmen auf dem Bad Nauheimer Teich. Der Erzähler erinnert sich an ein Paradies, ein Leben ganz ohne Menschen und Zwänge. Die ersten Jahre verlebt er hauptsächlich bei der Urgroßmutter. Aber dann kommt der Umzug in das große, neue Haus der Familie, das dort gebaut worden ist, wo früher die Apfelbäume standen. Das neue Haus ist jetzt das Lebenszentrum des Kindes, dem es sich verweigert. Ein Buch, ein Haus, ein Leben. Kindheitsräume, in denen ein Weltbild, eine ganze Welt entsteht.

 

28.05.2019 Dörte Hansen: Altes Land          

Das "Polackenkind" ist die fünfjährige Vera auf dem Hof im Alten Land, wohin sie 1945 aus Ostpreußen mit ihrer Mutter geflohen ist. Ihr Leben lang fühlt sie sich fremd in dem großen, kalten Bauernhaus und kann trotzdem nicht davon lassen. Bis sechzig Jahre später plötzlich ihre Nichte Anne vor der Tür steht. Sie ist mit ihrem kleinen Sohn aus Hamburg-Ottensen geflüchtet, wo ehrgeizige Vollwert-Eltern ihre Kinder wie Preispokale durch die Straßen tragen - und wo Annes Mann eine andere liebt. Mit scharfem Blick und trockenem Witz erzählt Dörte Hansen von zwei Einzelgängerinnen, die überraschend finden, was sie nie gesucht haben: eine Familie.

 

25.06.2019 Juli Zeh: Unterleuten

Wer nur einen flüchtigen Blick auf das Dorf in Brandenburg wirft, ist bezaubert von den altertümlichen Namen der Nachbargemeinden, von den schrulligen Originalen, die den Ort nach der Wende prägen, von der unberührten Natur mit den seltenen Vogelarten. Doch hinter den Fassaden der kleinen Häuser brechen alte Streitigkeiten wieder auf. Und obwohl niemand etwas Böses will, geschieht Schreckliches.
Mit "Unterleuten" hat Juli Zeh einen großen Gesellschaftsroman über die wichtigen Fragen unserer Zeit geschrieben.